Bildhauerkurs im Grünen

BILDHAUERKURS IN HOLZ UND STEIN

11. August bis 18. August 2018

ES SIND NOCH PLÄTZE FREI !!!

 

In dem kleinen Dorf Voissel in der Eifel, nur eine Stunde von Aachen und Köln entfernt, finden wir die nötige Ruhe, uns künstlerisch auf die Bildhauerei einzulassen.

Zu Beginn lernen wir die verschiedenen Materialien und den Umgang mit den jeweiligen Werkzeugen kennen. Erste Ideen entstehen im Vertraut werden mit dem ausgesuchten Werkstück. Die Kursteilnehmer werden von den Künstlerinnen bei ihrer Arbeit individuell beraten und begleitet. In der Gruppe kann man seine Ideen und Erfahrungen wunderbar austauschen, es entsteht eine angenehme Arbeitsatmosphäre.

Jeder kann seinen Tag individuell gestalten. Wer Lust auf eine Pause hat, legt einfach das Werkzeug beiseite und genießt die herrliche Umgebung, zum Beispiel bei einem Spaziergang durch Wald und Wiesen. Abends wird häufig gemeinsam gekocht und gegessen, wofür uns eine Sommerküche zur Verfügung steht.

 

KREATIVITÄT LEBENBildhauerisches Arbeiten ist spannend – die verschiedenen Arbeitsschritte zu gehen und dabei die Veränderung der Form mit allen Sinnen zu erleben. Das freie unmittelbare Gestalten aus eigener Kraft beflügelt die Fantasie und tut der Seele gut.

 

 

ANMELDUNG Der Bildhauerkurs im Grünen kostet inklusive Material und Werkzeugnutzung 420,– Euro. Bei Interesse beantworte ich gerne alle Fragen, auch zu Übernachtungsmöglichkeiten.

 

Kontaktieren Sie mich: mail@brelescholz.de

Werke

Räume

 

Begegnet man den Scholz‘schen Skulpturen im Raum, so scheint
man lebendige Personen zu erkennen, bis man im nächsten Augenblick bemerkt, dass diese in ihrer Bewegung erstarrt stehen...

 

Aus: Die Gleichzeitigkeit von Anziehung und Abschreckung – Zu den Skulpturen von Brele Scholz

Susanne Schlenga, Journalistin, April 2009

 

Holz-Skulpturen

 

Brele Scholz ist Autodidaktin. ( ) Ihr Stil ist ernst und geradeheraus, direkt vom Herzen, auf eine Art, um die sie die Expressionisten beneidet hätten. Ihre Figuren entstehen aus innerer Notwendigkeit...

 

Aus: Die Figuren von Brele Scholz: Ecce Homo

Anne Berk, Kunstkritikerin / Kuratorin und Koordinatorin für sculpture network NL, Februar 2016

 

Holz-Kunstharz-Skulpturen

 

Keine meiner Arbeiten ist vor mir sicher, solange sie sich in meiner Obhut befinden...

 

Brele Scholz, Dezember 2017

 

Europäer

 

Mitten im Stimmungstief der Europamüdigkeit nach Bankenkrisen, Spekulationen gegen den Euro, Schulden- und Defizitdiskussionen, Rettungsschirmen und der sehr deutschen Angst vor Ausplünderung durch unsere „armen“ Nachbarn entschloss ich mich im Frühjahr 2012 ein Zeichen zu setzen...

 

Brele Scholz, Februar 2014

 

Masken und Visiere – Umgebaute Europäer

 

Nichts Vergleichbares findet sich heute. Im alten Ägypten galt der Schrein als das „Innere des Himmels“, der Wohnort der Götter… Die Überraschung entsteht im Inneren der Kopf-Schreine...

 

Aus: Über die Kopf-Schreine von Brele Scholz

Thomas Niecke, Galerie KEIM, Mai 2015

 

Die Fluchtgeschichten

 

Ohne jedes Urteil erkundet Brele Scholz die Reise ihrer Mutter durch
die Hölle...

 

Aus: Die Figuren von Brele Scholz: Ecce Homo

Anne Berk, Kunstkritikerin / Kuratorin und Koordinatorin für sculpture network NL, Februar 2016

 

Die Marschierenden

 

Mein erster Beweggrund für die Arbeit an den Marschierenden war die Ausein-andersetzung mit Auschwitz und den Gewaltverbrechen der Deutschen während des Zweiten Weltkriegs. Es geht um Gehorsam und das Gewaltpotential des Menschen...

 

Aus: Gespräch mit den Geschwistern Regina und Michael Dohle über den Werkzyklus „Die Marschierenden“, Januar 2004

 

 Tanz

 

Zu den Eröffnungen wichtiger Soloausstellungen arbeite ich mit Tänzer/innen, Musiker/innen oder Performer/innen zusammen.

 

Performance: Fine Kwiatkowski, Tanz und Paul Hubweber, Posaune, Galerie Stil und Bruch, Berlin 2007

 

 Frühe Arbeiten

 

In ihrem gesamten Werk ist der Mitmensch in seiner körperlichen und emotionalen Nacktheit (Francis Bacon lässt grüßen) bestimmendes Thema. Der französische Ausdruck „faire sortir l‘homme du bois“ beschreibt treffend dieses Anliegen: den Mann / Gegner aus dem Unter-Holz zu locken - so, wie in einer Beziehung beim liebevollen, schmerzhaften Versuch, dem originären Wesen in der Person des Anderen auf die Spur zu kommen, geht es in der Skulptur darum, im Ringen mit sich selber „durch Hauen und Stechen“ das im Stamm verborgene Eigentliche freizulegen...

 

Aachen – Arboras – Aachen: auf den Spuren von Brele Scholz

Text Pius Albrecht Wetzel, Literat, Dezember 2015