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Werke

Räume

 

Begegnet man den Scholz‘schen Skulpturen im Raum, so scheint
man lebendige Personen zu erkennen, bis man im nächsten Augenblick bemerkt, dass diese in ihrer Bewegung erstarrt stehen...

 

Aus: Die Gleichzeitigkeit von Anziehung und Abschreckung – Zu den Skulpturen von Brele Scholz

Susanne Schlenga, Journalistin, April 2009 

Holz-Skulpturen

 

In ihrem gesamten Werk ist der Mitmensch in seiner körperlichen und emotionalen Nacktheit (Francis Bacon lässt grüßen) bestimmendes Thema. Der französische Ausdruck „faire sortir l‘homme du bois“ beschreibt treffend dieses Anliegen: den Mann / Gegner aus dem Unter-Holz zu locken - so, wie in einer Beziehung beim liebevollen, schmerzhaften Versuch, dem originären Wesen in der Person des Anderen auf die Spur zu kommen, geht es in der Skulptur darum, im Ringen mit sich selber „durch Hauen und Stechen“ das im Stamm verborgene Eigentliche freizulegen...

 

Aachen – Arboras – Aachen: auf den Spuren von Brele Scholz

Text Pius Albrecht Wetzel, Literat, Dezember 2015

Holz-Kunstharz-Skulpturen

 

Brele Scholz ist Autodidaktin. ( ) Ihr Stil ist ernst und geradeheraus, direkt vom Herzen, auf eine Art, um die sie die Expressionisten beneidet hätten. Ihre Figuren entstehen aus innerer Notwendigkeit...

 

Aus: Die Figuren von Brele Scholz: Ecce Homo

Anne Berk, Kunstkritikerin / Kuratorin und Koordinatorin für sculpture network NL, Februar 2016

Europäer

 

Mitten im Stimmungstief der Europamüdigkeit nach Bankenkrisen, Spekulationen gegen den Euro, Schulden- und Defizitdiskussionen, Rettungsschirmen und der sehr deutschen Angst vor Ausplünderung durch unsere „armen“ Nachbarn entschloss ich mich im Frühjahr 2012 ein Zeichen zu setzen...

 

Brele Scholz, Februar 2014

Masken und Visiere – Umgebaute Europäer

 

Nichts Vergleichbares findet sich heute. Im alten Ägypten galt der Schrein als das „Innere des Himmels“, der Wohnort der Götter… Die Überraschung entsteht im Inneren der Kopf-Schreine...

 

Aus: Über die Kopf-Schreine von Brele Scholz

Thomas Niecke, Galerie KEIM, Mai 2015